Ludwig Löffler Platz

 

Geschichtsverein will Ludwig Löffler Platz neugestalten

In der Sit­zung des Bau­aus­schus­ses des Ge­mein­de­rats Großost­heim ist am Don­ners­tag ein neu­es Kon­zept zur Neu­ge­stal­tung des Lud­wig-Löf­f­ler-Plat­zes vor­ge­s­tellt und ge­bil­ligt wor­den.

 

 

Sieben historische Grenzsteine links vor der Mauer und die Reste vom Schneiderbildstock rechts sollen den Ludwig-Löffler-Platz aufwerten.

Ein großes Schild des Heimat- und Geschichtsvereins am Ludwig-Löffler-Platz gegenüber dem historischen Rathaus, das auf Pflaumheim als einst selbstständiger Gemeinde hingewiesen hatte, hatte im vergangenen Jahr für Wirbel gesorgt.
Bei dem neuen Konzept soll auf das große Schild, das mittlerweile gestohlen wurde, vorläufig verzichtet werden. Sieben alte Grenzsteine, die in einer Scheune deponiert sind, sollen hier ebenso wieder aufgestellt werden wie die Reste vom historischen Schneiderbildstock, die erneuert werden mussten. Auf kleinen Tafeln werden dem Besucher die historischen Hintergründe erläutert. Damit erfährt der Platz des ehemaligen Gasthauses „Zum Ochsen“ eine Aufwertung. Die Arbeiten erledigt der Geschichtsverein. Die fachgerechten Fundamente gießt die einheimische Firma Zahn. Die Gemeinde gibt einen Zuschuss von 500 Euro.
Gestritten hat das Gremium um die Schilder an der Rampe zum Haus der Vereine am Parkplatz Zum Eck. Dabei ging es vor allem um die Art der Ausführung aus Kunststoff, die dem Pflaumheimer Thomas Schuler (JLB) zu billig war und nichts darstelle. Das eine Schild war identisch mit dem Schild am Ludwig-Löffler-Platz und erinnert an die 1200-jährige Selbstständigkeit
Es soll hängen bleiben, entschied schließlich die Mehrheit. Ein zweites Schild-, ein Willkommensgruß an die Großgemeinde, zu der Pflaumheim seit 1978 gehört, soll dagegen einen anderen Platz finden, da zwei nebeneinander hängende Schilder nicht schön seien.

 

Text und Bild: Bernd Hilla, Bearbeitet: Herbert Rachor

 

 
Copyright © 2009 by IT so easy - Oliver Zahn