Führungsnetz Bachgau

Grün wächst vor der kleinsten Hütte

Urbanes Gärtnern, ökologische Gärten, Gartengestaltung mit Kräutern, Obst, Gemüse, gesunde Nahrung aus dem eigenen Garten, wissen was man isst, teilweise Selbstversorgung.

Auch wenn die heutigen Grundstücke immer kleiner werden, findet sich immer etwas Platz für die Anzucht des eigenen Gemüses und Obstes und sei es nur ein kleiner Balkon, ein paar Pflanzkübel auf der Terrasse, einige Kräutertöpfe auf der Fensterbank!

Ein Garten muss keine ökologisch tote Rhododendronwüste sein - warum keine essbaren Blumen pflanzen?

Ideen, Anregungen für Neueinsteiger oder alte Hasen, Austausch unter Gleichgesinnten; zum Einstieg ist ein kleiner Rundgang durch das Neubaugebiet Teil des etwa zweistündigen Programms.

Termin:                 Sonntag, 14. Juni 2015 um 14.00 Uhr

Treffpunkt:           Pflaumheim Kirchplatz

Dauer:                   ca. 2 Stunden

Teilnahmebetrag:  3 €, Kinder frei

Führung:               Regina Müller vom Geschichtsverein Pflaumheim

 

 

 

Stadtführung Seligenstadt

 

Der Geschichtsverein Pflaumheim lädt seine Mitglieder am Sonntag dem 18. Mai zu einer Stadtführung durch das Historische Seligenstadt ein! Wir konnten von der Stadtführergilde Seligenstadt die kompetente Führerin, Frau Giesela Meutzner, die Ploimer Wuzeln hat, für diese Führung gewinnen. Die Urgroßeltern von ihr stammen aus der Borngasse, die Urgroßmutter war eine geborene Schuler, der Urgroßvater war der Metzgermeister Michael Kapraun, in Ploume besser als „Woscht Michel“ bekannt.

 

 

Die Führung beginnt an der Evangelischen Kirche (Treffpunkt) und führt uns zu den historischen Plätzen und Stätten von Seligenstadt. Wir lernen die ehrwürdige karolingische Basilika kennen, in der sich die Gebeine der heiligen Märtyrer Marcellinus und Petrus befinden. Im Anschluss sehen wir die ehemalige Benediktiner-Abtei mit dem einmalig schönen Konventgarten. Danach geht es in die Altstadt, wir hören über die Historie der Fachwerkhäuser und die Bedeutung der Fassadenfiguren. Zum Abschluss geht es entlang der alten Stadtbefestigung zum einst von Kaiser Barbarossa erbauten Palatium!

Im Anschluss besteht die Möglichkeit in der Gasthaus Brauerei „Kleines Brauhaus“ die Führung in geselliger Runde ausklingen zu lassen.

Noch einmal das Wichtigste:

Termin: Sonntag 18.05

Treffpunkt: 14:00 Uhr Evangelische Kirche, Parkmöglichkeit direkt nebenan

Anfahrt: eigene Anreise, mit PKW (Fahrgemeinschaften) oder Fahrradtour (Radler treffen sich um 10:30 am Kirchplatz)

Führungskosten: übernimmt der Geschichtsverein

Dauer: ca. 2 bis 2,5 Stunden

Anmeldung: bitte formlos per Telefon bei unserem Schriftführer Peter Locker

 

 

Führungsnetz Bachgau

Pflaumheim - eine lange Geschichte

Bei einem Rundgang in und um den alten Ortskern begegnen uns viele auffällige, aber auch weniger bekannte Relikte aus der Ortsgeschichte.

Die Route führt vorbei am ältesten Rathaus des Landkreises, an Überresten der Dorfmauer, alten Fachwerkhäusern, Neidköpfen, aber auch an weniger spektakulären Dingen wie ein mutmaßliches Sühnekreuz am Ortsende.

Zur Geschichte gehören neben der Kirche, zahlreichen Bildstöcken, den „alten Schulen", dem „Backes" ebenso die „Besch". Diese und andere Objekte unseres Ortsspazierganges sollen Erinnerungen an früheres Alltagsgeschehen wieder aufleben lassen und vielleicht auch das eine oder andere Gespräch anregen.

Termin:                  Sonntag, 13. März 2016 um 14.00 Uhr

Treffpunkt:             Pflaumheim am Kirchplatz

Dauer:                    ca. 3 Stunden

Teilnahmebetrag: 3

Führung:                Regina Müller vom Geschichtsverein Pflaumheim

 

 

Generalversammlung 2013

 

Geschichtsverein Pflaumheim dokumentiert

jüngere Zeitgeschichte und betreibt Ahnenforschung

 

Neue Publikationen wurden bei der Jahresversammlung des Geschichtsvereins im Gasthaus „Post“ angekündigt: Zweiter Vorsitzender Suitbert Kroth hat zum 100 Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkrieges 1914 ein Buch angekündigt, das die örtlichen Geschehnisse an diesen Krieg schildert. Gleichzeitig werden auch die Erinnerungen im Ort an die Jahre dokumentiert in denen „Menschen unterm Hakenkreuz“ (so der vorgesehene Titel) gelebt haben, wie auch den Zweiten Weltkrieg mitmachen mussten. Zu diesem Krieg wurden noch lebende Kriegsteilnehmer befragt. Dies sei eine der letzten Möglichkeiten persönliche Erlebnisse festzuhalten, wo diese Zeitzeugen noch befragt werden können. Die große Politik werde hier nicht behandelt, sagte er.

In Vorbereitung ist auch ein Buch über die Sippe der Schuler, deren Urväter um 1700 aus Tirol nach Pflaumheim gekommen sind und damals das noch vorhandene Handwerk der Steinmetze zu neuer Blüte gebracht haben. Dieses Buch, so Herbert Rachor vom Arbeitskreis Ahnenforschung, soll soweit überhaupt möglich, lückenlos und „fehlerfrei“ erscheinen. Weil aber immer wieder neue Quellen auftauchten, sei die Herausgabe schon mehrmals verschoben worden.

Der Jahresbericht des Vorsitzenden Robert Hock  wurde mit einer Dia-Show durch Herbert Rachor unterstützt. Robert Hock ließ dabei die einzelnen Arrangeure kommentieren. Da waren unter anderem das Treffen der Heimat- und Geschichtsvereine des Landkreises Aschaffenburg in Pflaumheim, der von Peter Locker geleitete Jahresausflug nach Worms, das Angebot des Geschichtsvereins zu den Ferienspielen mit Mehlarbeiten, geleitet von Regina Müller, die Ausstellung „Als der Krieg nach Pflaumheim kam“, von Wolfgang Krug ausgerichtet, das großen Anklang findende Wirtshaussingen von Suitbert Kroth verantwortet und die Teilnahme am Adventsmarkt, vom Vereinschef Robert Hock persönlich gemanagt. Nicht zuletzt war es auch die Arbeit der Klöppelgruppe, von der Monika Kretschmer berichtete und vom Vorsitzenden Robert Hock als einem Werbeträger des Vereins gelobt wurde.

Mehr als zufrieden kann der Verein über die Finanzlage sein, die Kassier Horst Stegmann vorlegte. Ein respektabler Überschuss aus dem Bücherverkauf, konnte dem Bankguthaben gut geschrieben werden. Für die Kassenprüfer sprach Peter Stegmann von einer bestens geordneten Finanzlage des Vereins.   

Die Mitgliederstärke bezifferte Robert Hock schon zu Beginn der Versammlung mit 172 Personen, darunter auch Jugendliche. Trotzdem rief Hock zur verstärkten Mitgliederwerbung auf, denn nur so könne das örtliche Geschichtsbewusstsein geweckt und gefördert werden.  Für den Ausflug 2014 habe man in der Vorstandschaft das Keltenmuseum Glauberg und das Römerkastell Saalburg im Focus. Neue Vorschläge seien aber noch willkommen.

Noch mittendrin sein man mit dem Umzug des Archivs der früheren Gemeinde Pflaumheim von einem Speicherraum der ehemaligen Schule am Kirchplatz in den neuen Archivraum im Haus der Vereine. Dafür werde es noch etliche „Archivsamstage“ geben müssen, meinte Hock.

Die Jahresgabe 2013 für jedes Mitglied hatte Peter Eichelsbacher schon fertig und dabei. Darin sei auch ein Artikel über das Gemeindearchiv von 1974 zu lesen, als das während des Zweiten Weltkrieges in einem Bunker an der Mainlinie ausgelagerte Schriftgut schon einige Jahre vorher wieder zurückgekommen sei. 1974 sei das Archiv von einem Fachmann geordnet und ausgebaut worden. Informiert wurde die Versammlung, dass der „Schneiderbildstock“ von 1520 auf Initiative des Geschichtsvereins derzeit restauriert werde und wahrscheinlich von seinem alten Standort am so genannten „Benefiziatenhaus“, an das Pfarrhaus versetzt werde. Neben dem ältesten historischen Rathaus von 1548 im Landkreis, könnte der Bildstock von 1520 auch der Älteste im Landkreis sein, wagte Suitbert Kroth zu behaupten. Beim Treffen der Geschichtsvereine des Landkreises in Pflaumheim im Frühjahr 2013 habe er diese Frage aufgeworfen und bis heute noch keine gegenteilige Meldung bekommen.

Bild:  Der Schneidersbildstock von 1520, mit einer Schere im Säulenschaft,  ist vermutlich der älteste Bildstock im Landkreis Aschaffenburg. Er wird auf Initiative des Geschichtsvereins derzeit restauriert.  Foto: Lothar Rollmann

 

 

Text: Lothar Rollmann, bearbeitet von Herbert Rachor

 

 

Immer beliebter

Drittes Ploimer Wirtshaussingen

 

Im fränkischen Raum wird das Wirtshaussingen immer beliebter. Sangesfreudige Menschen jeden Alters treffen sich zwanglos in einem Gasthaus und stimmen beliebte Lieder an, tragen Anekdoten vor und musizieren auf Instrumenten. Seit nunmehr drei Jahren hat es sich auch der Geschichtsverein Pflaumheim zur Aufgabe gemacht, althergebrachtes Liedgut zu bewahren und Menschen aus nah und fern zusammenzubringen um in froher Runde zu singen und auch Anekdoten und kurze Geschichten zu erzählen, die das Leben so schrieb. So fand auch in diesem Jahr am 9. November im „Landgasthof Hock“ das vom Geschichtsverein Pflaumheim organisierte - nunmehr bereits das dritte - Wirtshaussingen statt. Schon ab 15:00 Uhr füllte sich der Saal des Gasthofs mit sangesfreudigen Besuchern aus Pflaumheim und der näheren und weiteren Umgebung. Bis die eigentliche Veranstaltung um 16:00 Uhr begann, stimmte Arnold Buhler die Gäste mit Melodien auf seinem Akkordeon ein. Der erste Vorsitzende vom Geschichtsverein, Robert Hock begrüßte alle Anwesenden und gab den Startschuß für einen sehr unterhaltsamen Nachmittag.

Beliebte Volkslieder aus dem neu aufgelegten Liederheft des Vereins wurden dann, von Adolf Rachor und Arnold Buhler auf Akkordeons begleitet, angestimmt.

 

 

Adolf Rachor, das musikalische „Urgestein“ aus der früher sehr beliebten Tanzkapelle „Unisono“ sorgte mit seinen Solobeiträgen für allgemeine Heiterkeit, besonders seine bekannten Stücke, wie „Die krumme Lanke“ und „Dicke Mädchen“ wurden begeistert mitgesungen und beklatscht.

 

 

Aufgelockert wurde der Nachmittag auch durch die Gesangsdarbietungen der Sänger vom Poststammtisch (Bild oben) mit einigen der besten Liedern aus ihrem Repertoire, der Höhepunkt war dabei das Lied "Nimm dir Zeit" von Hans Kraus, sowie dem „Jägerduo“ Bernhard Neubeck und Arnold Rollmann (Bild unten), mit seinen deftigen auf Gitarre begleiteten Stücken.

 


 
Einige in bester Ploimer Mundart vorgetragene Anekdoten (wie „Das Lebkuchenherz“, „Der Schlotterbauer Schorsch und der Pfarrer Bartels“ und „Der Messdiener und das Aschenkreuz“) waren Angriffe auf die Lachmuskeln. Heribert Euler trug Lieder aus dem Repertoire von Rainhard May vor und begleitete sich dabei mit seiner Gitarre. In der Pause spielte Arnold Buhler ein Potpourri deutscher und russischer Volksweisen und Robert Hock interviewte, die Sänger und Sängerinneninnen, die in diesem Jahr erstmals mit dabei waren.

Nach vielen weiteren Liedern endete die Veranstaltung mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Ein schöner Tag ward uns beschert“ von Lena Valaitis und Heribert Euler's Solo „Gute Nacht Freunde“ von Reinhard May, gegen 20:00 Uhr

Im kommenden Jahr freuen wir uns dann auf das 4. Wirtshaussingen des Geschichtsvereins

 

Alle Bilder ansehen (hier klicken)

 

Text: Peter Locker, Bilder: Erich Mayer, bearbeitet von Herbert Rachor

 

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 8 von 11
Copyright © 2009 by IT so easy - Oliver Zahn